Fest- und Gedenktage
Namen der Fest- und GedenktageDatumGedenktag nur in
Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismusimmer am 27. JanuarBundesweit in allen Bundesländern.
Ein Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust (Holocaust-Gedenktag). Es ist der Tag der Befreiung des KZ Auschwitz durch die Rote Armee. Auschwitz steht symbolhaft für den Völkermord und für die Millionen Menschen, die durch das Nazi-Regime entrechtet, verfolgt, gequält oder ermordet wurden.
Durch Proklamation des Bundespräsidenten Prof. Dr. Roman Herzog, seit 3. Januar 1996 als Nationaler Gedenktag eingeführt. Am Gedenktag wird halbmast beflaggt.
Dresden-Gedenktagimmer am 13. FebruarGedenktag in Dresden gegen den Bombenterror. Das Gedenken an diesen 13. Februar 1945 erinnert an die Luftangriffe auf Dresden im Februar 1945, die offiziell bis zu 25.000 Menschen den Tod brachten. Inoffiziell dürfte die Zahl der Toten nach Augenzeugen Berichten weit viel höher gewesen sein.
Valentinstagimmer am 14. FebruarGedenktag für Bischof und Märtyrer Valentin von Terni († 269), der wird auf Befehl des Kaisers Claudius II. Gothicus in Rom enthauptet. Trotz des Verbotes hatte er Trauungen vollzogen und daher ist er Patron der Liebenden, Verlobten und Bienenzüchter.
Im Jahr 496 erklärte Papst Gelasius I. (492-496) den 14. Februar zum Valentinstag.
Der Valentinstag wird heute vor allem in den USA und Kanada begangen, er ist jedoch schon seit Längerem auch in Australien, Großbritannien und Frankreich verbreitet und erfreut sich seit einigen Jahren auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich stark wachsender Beliebtheit.
Weiberfastnachtimmer der Donnerstag vor dem Rosenmontag Kein gesetzlicher Feiertag, sondern nur Festtag in den Karnevalshochburgen im Rheinland (Köln, Düsseldorf und Mainz).
Mit dem Donnerstag vor dem Rosenmontag beginnt der Straßenkarneval, die Tage der öffentlichen Ausgelassenheit, die bis Dienstag dauern. Wie kommt es zur besonderen Bedeutung des Donnerstags? Da man am Freitag, dem Todestag Christi, nicht so feiern konnte und man am Samstag alles für das Wochenende vorbereitet werden musste, ist dann erst wieder der Sonntag und dann in der eigentlichen Fastnacht am Dienstag großes Treiben auf den Straßen. 1824 waren es die Wäschefrauen des heutigen Bonner Vororts Beuel, die die Abwesenheit der Männer nutzten, um zu feiern. Diese waren in Köln unterwegs, denn die Männer sammelten die schmutzige Wäsche ein und brachten die saubere zurück. Dabei blieben sie sicher nicht ungewollt im Karnevalstreiben hängen, das nach den napoleonischen Kriegen 1823 wieder begonnen hatte. An Weiberfastnacht erstürmen die Frauen das Rathaus und übernehmen das Regiment. Den Männern wird die Krawatte als Zeichen der Männlichkeit abgeschnitten.
Rosenmontagimmer der 7. Montag vor OsternKein gesetzlicher Feiertag, sondern nur Festtag in den Karnevalshochburgen im Rheinland (Köln, Düsseldorf und Mainz).
Der Rosenmontag ist eine verhältnismäßig junge Erfindung, 1823 wurde in Köln der erste Rosenmontagszug veranstaltet. Vorher waren der Dienstag als die "Nacht vor dem Beginn des Fastens" und der Sonntag mehr vom Straßenkarneval geprägt. Die Wagen, die bis heute häufig in Schiffsform gestaltet sind, gehen auf mittelalterliche Vorstellungen des Narrenschiffs zurück, das ohne Mast, Segel und Kompass seine Insassen ins Verderben fährt. Deshalb wurde das Narrenschiff am Ende der Fastnacht an manchen Orten verbrannt. Der Rosenmontag ist der 48. Tag vor dem Ostersonntag.
Fastnacht (Veilchendienstag)immer der 7. Dienstag vor OsternKein gesetzlicher Feiertag, sondern nur Festtag in den Karnevalshochburgen im Rheinland (Köln, Düsseldorf und Mainz). Die Fastnacht ist der 47. Tag vor dem Ostersonntag.
Aschermittwochimmer der 7. Mittwoch vor Ostern
Beginn der 40-tägigen Fastenzeit vor Ostern, die sechs Sonntage vor Ostern sind seit der Synode von Benevent im Jahr 1091 vom Fasten ausgenommen. Der Aschermittwoch ist der 46. Tag vor dem Ostersonntag.
Kein gesetzlicher Feiertag, sondern nur Festtag in den Karnevalshochburgen im Rheinland (Köln, Düsseldorf und Mainz).
Am Aschermittwoch beginnt die vorösterliche Fastenzeit, die 40 Tage dauert, in Vorbereitung auf das Fest der Auferstehung Jesu von den Toten.
Der Aschermittwoch beendet die Fastnachtszeit und deren ausgelassene Feiern, indem wir am Aschermittwoch die Geister der Fastnacht erschlagen. Um sich vor der Rache der Toten- und Wintergeister, denen man zur Fastnacht gewissermaßen eine lange Nase drehte, zu verbergen, schmierte man sich schon in vorchristlichen Zeiten Asche ins Gesicht. Zum Zeichen der Buße haben sich die Menschen Asche auf ihre Häupter gestreut. Die Asche wird aus den verbrannten Palmen- oder Buchsbaumzweigen gewonnen, die am vorjährigen Palmsonntag gesegnet wurden. Die Fastenzeit beginnt deshalb am Aschermittwoch, weil die Sonntage nicht zur Fastenzeit gezählt werden, wohl aber die Kartage einschließlich des Karsamstags.
Internationaler Frauentagimmer am 08. März Gesetzlicher Feiertag nur in Berlin (Staatlicher Feiertag)
Die Vereinten Nationen erhoben 1975 den 08. März zum Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden. Die Einführung des Frauentags geht auf die deutsche Sozialistin Clara Zetkin zurück, die schlug auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz am 27. August 1910 in Kopenhagen die Einführung eines Internationalen Frauentages vor.
Nationaler Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewaltimmer am 11. MärzBundesweit in allen Bundesländern.
Der Gedenktag knüpft an den Europäischen Gedenktag für die Opfer des Terrorismus an, der nach den Bombenanschlägen in Madrid vom 11. März 2004 eingeführt wurde.
Am Gedenktag wird trauerbeflaggt. Trauerbeflaggung heißt, die Flaggen werden zunächst voll gehisst und unmittelbar anschließend auf halbmast gesetzt, können die Flaggen nicht auf halbmast gesetzt werden, sind sie mit einem Trauerflor zu versehen.
Europäischer Gedenktag der Opfer des Terrorismus.immer am 11. MärzDer jährliche Gedenktag wurde in Erinnerung an die Bombenattentate in Madrid am 11. März 2004 ins Leben gerufen. An diesem Tag soll aller Menschen gedacht werden, die durch Terrorismus ihr Leben oder Angehörige verloren haben, unabhängig davon, ob die Terroranschläge innerhalb oder außerhalb der EU stattgefunden haben. Die Europäische Union gedenkt seit 2005 jährlich an diesem Tag der Betroffenen terroristischer Gräueltaten weltweit. Am Gedenktag wird halbmast beflaggt.
Saint Patrick`s Dayimmer am 17. MärzGedenktag und gesetzlicher Feiertag in der Republik Irland (Nationalfeiertag) und in Nord-Irland.
Am 17. März gedenkt man St. Patrick, dem Missionar, der das Christentum in Irland verbreitete. In Deutschland ist der Tag beliebt und wird vor allem in irischen Pubs begangen.
Palmsonntagder Sonntag vor dem Ostersonntag Der Palmsonntag ist der Sonntag vor dem Ostersonntag und der Beginn der Karwoche.
Zentrales Thema des Palmsonntags ist die christliche Vorstellung vom Einzug des Jesus von Nazareth in Jerusalem, wo er als Messias und Erlöser gefeiert worden sein soll.
Gründonnerstagder Tag vor dem Karfreitag Geschichtlich: Der Gründonnerstag erinnert an den Tag des Abendmahls vor dem Todestag Jesu. Dieses Abendmahl am Vorabend des Karfreitags nahm Jesus mit seinen engsten Vertrauten, den zwölf Jüngern ein.
Welttag des Buchesimmer am 23. AprilInternationalen UNESCO-Welttag des Buches und des Urheberrechts. Seit 1995 ist der 23. April offiziell von der UNESCO zum Internationalen Tag des Buches und des Urheberrechts erklärt wurden. Seit 1996 wird dieser Tag als Weltbuchtag in Deutschland gefeiert.
Der 23. April 1616 ist der vermutete Todestag William Shakespeares sowie des spanischen Nationaldichters Miguel de Cervantes Saavedra (Don Quijote).
Walpurgisnachtimmer am 30. AprilIn der Nacht zum 1. Mai werden Freudenfeuer entzündet, um den Frühling zu begrüßen. Im Harz am Brocken versammeln sich die Menschen um diese Feuer, tanzten um sie und springen vor Freude durch die Flammen zur Abwehr angeblicher Hexenumtriebe. Die Heilige Walburga, eine Äbtissin aus England (* 710 - † 779), sollte - nach Meinung der katholischen Kirche - vor Hexen schützen, gilt sie doch als die Schutzpatronin der Seefahrt und gegen böse Geister.
Europatag (Gedenktag)immer am 05. MaiEuropaweit in allen Ländern der Europäischen Union.
(Jahrestag der Gründung des Europarates 1949)
Tag der Befreiung von Faschismus und Kriegimmer am 08. Mai Offizieller Gedenktag in Mecklenburg-Vorpommern.
Die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg, die zum Ende der militärischen Feindseligkeiten der Alliierten gegen das nationalsozialistische Deutsche Reich führte, trat am 8. Mai um 23:01 Uhr MEZ in Kraft. Am 8. Mai 1945 endete somit der Zweite Weltkrieg mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands vor den Alliierten.
Weltrotkreuztagimmer am 08. MaiInternationaler Tag der Rotkreuz- oder Rothalbmond-Gesellschaft. Der 8. Mai erinnert an den Geburtstag des Schweizer Geschäftsmanns und Menschenfreunds Henry Dunant im Jahr 1828. Er war der erste Empfänger des Friedens-Nobelpreises. Er erlebte 1859 die Folgen der Schlacht von Solferino und gilt als Begründer des Roten Kreuzes.
MuttertagZweiter Sonntag im MaiBundesweit in allen Bundesländern.
Tag der vermissten Kinderimmer am 25. MaiInternationaler Tag, der seit 2002 auch in Europa als Gedenktag eingeführt ist. Der Tag wurde von verschiedenen Organisationen 1983 eingeführt und wird seitdem immer am 25. Mai begangen.
Tag des Friedenssicherungspersonals der Vereinten Nationenimmer am 29. MaiInternationaler Tag der Vereinten Nationen (UN).
Weltnichtrauchertagimmer am 31. MaiInternationaler Tag der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
Internationaler Kindertagimmer am 01. Juni Internationaler Tag des Kindes.
Ein Tag, um auf die Kinderrechte und die Bedürfnisse von Kindern aufmerksam zu machen.
Nationaler Gedenktag an den Volksaufstand in der DDR immer am 17. JuniBundesweit in allen Bundesländern.
Nationaler Gedenktag an den Volksaufstand von 1953 in der ehemaligen DDR. Durch Proklamationen des Bundespräsidenten am 11. Juni 1963 zum „Nationaler Gedenktag des deutschen Volkes” erklärt.
Bis zur Wiederherstellung der Deutschen Einheit im Jahr 1990 wurde er auch als "Tag der Deutschen Einheit" begangen. Nach Wiedererlangung der Deutschen Einheit wurde der 3. Oktober zum „Tag der Deutschen Einheit“ erklärt. Am Gedenktag wird beflaggt.
Nationaler Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung immer am 20. JuniBundesweit in allen Bundesländern.
Nationaler Gedenktag seit dem Jahr 2015 immer am 20. Juni. Am Gedenktag wird beflaggt.
Weltumwelttagimmer am 5. JuniInternationaler Tag der Vereinten Nationen.
Der Weltumwelttag (World Environment Day) oder auch Tag der Umwelt ist ein jährlich am 5. Juni weltweit begangener Aktionstag, der seit 1976 auch in Deutschland Aktionen zur Schärfung des Umweltbewusstseins organisiert.
Tag des öffentlichen Dienstesimmer am 23. Juni Internationaler Tag der Vereinten Nationen.
Der ”United Nations Public Service Day” wurde 2003 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um die Arbeit der Menschen zu honorieren, die weltweit im öffentlichen Dienst arbeiten.
Nationaler Gedenktag für den Widerstand gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaftimmer am 20. JuliBundesweit in allen Bundesländern.
Nationaler Gedenktag an das gescheiterte Attentat der deutschen Widerstandsbewegung auf Hitler am 20. Juli 1944. Jährlichen im Wechsel findet seit 2015 die Feierstunde - mit Totengedenken und Kranzniederlegung - im Ehrenhof des Bendlerblocks oder in der Gedenkstätte Berlin-Plötzensee statt. Am Gedenktag wird beflaggt.
Gedenktag zum Jahrestag des Mauerbaues in Berlin 1961immer am 13. AugustBundesweit in allen Bundesländern.
In Erinnerung an den Bau der Mauer und Gedenken an die Opfer der Berliner Mauer. Am 13. August 1961, um 1 Uhr nachts wurde unter Aufsicht von Einheiten der Grenz- und Volkspolizei sowie der Kampfgruppen und der Nationalen Volksarmee mit der Absperrung der über 160 km langen Grenze zwischen der DDR, Ost-Berlin und West-Berlin begonnen. Durch Stacheldraht, Holzbarrikaden und Panzersperren wurde der Westteil Berlins hermetisch abgeriegelt. In der Folgezeit entstand eine gemauerte Sperranlage, die West Berliner einmauerte. Auch zwischen Westdeutschland und Ostdeutschland wurde eine feste Grenze errichtet, die im Laufe der Jahre weiter ausgebaut wurde.
Jahrestag der unterzeichnung des Einigungsvertrages 1990immer am 31. AugustBundesweit in allen Bundesländern.
In Erinnerung an den Beitritt der DDR zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland.
Antikriegstagimmer am 01. September Am 1. September 1939 begann der 2. Weltkrieg mit dem deutschen Überfall auf Polen.
In der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) wurde der 1. September als „Tag des Friedens“ bzw. als „Weltfriedenstag“ bezeichnet.
Weltkindertag in Deutschlandimmer am 20. September Bundesweit in allen Bundesländern.
Internationaler Tag der Kinderrechte. Der Weltkindertag findet in mehr als 145 Ländern seine Zustimmung, aber nur in Thüringen wird er als gesetzlicher Feiertag gefeiert, denn hier ist der Weltkindertag seit 2019 als gesetzlicher Feiertag verankert.
Internationaler Friedenstagimmer am 21. September Tag des Gedenkens an den ersten Atombombenabwurf 1945 auf die Stadt Hiroshima in Japan. Erster militärischer Einsatz der Atombombe.
Der Tag der Deutschen Einheitimmer am 3. OktoberBundesweit in allen Bundesländern.
Aufgrund seiner Stellung als Staatssymbol ist der Tag der Deutschen Einheit der einzige gesetzliche Feiertag des Bundes und im Einigungsvertrag durch Bundesrecht geregelt. Die jährlichen Feierlichkeiten zum 3. Oktober werden jeweils von dem Land ausgerichtet, das den Vorsitz im Bundesrat (Länderkammer) hat. Am Gedenktag wird beflaggt.
Erntedankfestimmer am Ersten Sonntag im OktoberBundesweit in allen Bundesländern.
Halloweenimmer am 31. OktoberBundesweit in allen Bundesländern.
Allerseelenimmer am 02. NovemberBundesweit in allen Bundesländern.
Gedenken an die "Reichskristallnacht" 1938immer am 09. NovemberBundesweit in allen Bundesländern
Am 7. November 1938 verübte der erst siebzehnjährige deutsch-polnische Jude Herzel Grynszpan ein Attentat auf den deutschen Legationssekretär Ernst vom Rath in Paris. Seine Eltern sind zusammen mit 17.000 anderen Juden von der Gestapo zur deutsch-polnischen Grenze gebracht und ausgewiesen worden.
Das Attentat war der willkommene Vorwand für eine Welle von Pogromen. Nach einer antisemitischen Hetzrede des Propagandaministers Joseph Goebbels überfielen Sturmtrupps von SA und SS in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 jüdische Geschäfte und Gotteshäuser. 267 Synagogen wurden niedergebrannt, tausende Wohn- und Geschäftshäuser wurden verwüstet und geplündert. 91 Menschen wurden getötet, über 20.000 verhaftet. Das war der Höhepunkte der Judenverfolgung vor dem 2. Weltkrieg. Die Glasscherben der Schaufensterscheiben, die die Straßen übersäten, führten im Volksmund zu dem verharmlosenden Beinamen ”Reichskristallnacht”. Zur Begleichung der Schäden mussten die Juden auch noch eine Sondersteuer zahlen. Diese Nacht war der Auftakt zur systematischen Vertreibung und später zur Vernichtung der jüdischen Bevölkerung.
Fall der Mauerimmer am 09. NovemberBundesweit in allen Bundesländer.
(Zur Erinnerung an den Fall der Mauer zwischen Ost Berlin und West Berlin 1989)
Internationalen Tag gegen Korruptionimmer am 09. NovemberInternationaler Tag der 2003 von den Vereinten Nationen (UN) begründet wurde. Mittlerweile haben 177 Staaten (Stand 2015) die UN-Konvention gegen Korruption (UNCAC) ratifiziert, Deutschland wieder einmal verspätet erst im November 2014.
Martinstag (Sankt Martin)immer am 11. November
Letzter Tag vor dem Beginn der vierzigtägigen Fastenzeit vor Weihnachten, ab dem 12. November.
Bundesweit in allen Bundesländer.
Bischof Martin von Tours wurde 316 in heutigen Ungarn als Sohn eines römischen Tribuns geboren. Seinem Vater folgend, trat er in die Armee ein. Nach seiner Bekehrung zum Christentum quittierte er jedoch den Militärdienst und wurde Missionar. Bischof von Tours wurde er 371. Martin war der erste Nichtmärtyrer, der als Heiliger verehrt wurde. Gestorben ist der Heilige Martin am 8. November 397 in Candes in Frankreich, Grablegung war am 11. November 397 in Tours. Fränkischer Nationalheiliger und Patron der Schneider, Bettler und Kriegsdienstverweigerer.
Die neue „Session” des rheinischen Karnevals wird noch heute immer am 11. November ausgerufen. Daneben war der Martinstag auch der traditionelle Tag des Zehnten und wurde daher früher auch Zinstag genannt. Die Steuern wurden früher in Naturalien bezahlt, auch in Gänsen. Daher auch der Brauch vor Beginn der Fastenzeit, bis heute, ganz traditionell eine Martinsgans zu essen.
Internationale Männertagimmer am 19. November Ziel ist, das Verhältnis der Geschlechter zu verbessern, Gleichstellung von Geschlechtern bzw. Geschlechtsidentitäten in rechtlicher Hinsicht und im Hinblick auf ihr persönliches und berufliches Entfaltungspotenzial in einer Gesellschaft (Chancengleichheit).
Volkstrauertagimmer 2 Sonntag vor dem 1. Advent
Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres
Bundesweit in allen Bundesländern.
Nationaler Gedenktag für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Seit 1924 veranstaltet der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. (VDK) jährlich die zentrale Gedenkfeier. Ziel des Volkstrauertages war ursprünglich die Wahrung und Pflege des Gedenkens an die Millionen von Kriegstoten des Ersten Weltkrieges. Die „Neue Wache“ in Berlin-Mitte - ein klassizistisches Bauwerk von Karl Friedrich Schinkel aus dem 19. Jahrhundert wurde am 14. November 1993 zur "Zentralen Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland" erklärt. Am Volkstrauertag wird halbmast beflaggt.
Weltstudententagimmer am 17. NovemberZum Gedenken an die Schließung der tschechischen Hochschulen durch die Nazis am 17. November 1939, wird als der Tag des Kampfes für Freiheit und Demokratie begangen.
Internationaler Tag der Kinderrechteimmer am 20. NovemberBundesweit in allen Bundesländern.
Internationaler Tag der Vereinten Nationen (Tag der Rechte des Kindes). Wird als Weltkindertag in der Bundesrepublik am 20.09 begangen.
Totensonntagimmer 1 Sonntag vor dem 1. Advent
Letzter Sonntag des Kirchenjahres
Bundesweit in allen Bundesländern.
Ist in der evangelischen Kirche ein Gedenktag für die Verstorbenen und der letzte Sonntag des Kirchenjahres.
König Friedrich Wilhelm III. von Preußen bestimmte durch Verordnung vom 25. November 1816 für die evangelische Kirche in den preußischen Regionen jeweils den letzten Sonntag des Kirchenjahres, also den letzten Sonntag vor dem 1. Advent, zum „allgemeinen Kirchenfest zur Erinnerung an die Verstorbenen“. Folgender Grund kommt dafür infrage: Gedenken an die vielen Gefallenen der Befreiungskriege von 1813 bis 1815 und das Fehlen eines Totengedenkens allgemein im evangelischen Kirchenjahr. Die anderen evangelischen Landeskirchen übernahmen in der Folge diese Bestimmung.
Welt-AIDS-Tagimmer am 01. Dezember Internationaler Tag der Weltgesundheitsorganisation (WHO)
Internationaler Tag der Behindertenimmer am 03. Dezember Bundesweit in allen Bundesländer
Von der UN 1993 eingeführt.
Heilige Barbara (Barbaratag)immer am 4. Dezember Bundesweit in allen Bundesländern.
Gedenktag für die heilige Barbara (um 290-306), diese wird von ihrem Vater Dioskuros von Nikomedia enthauptet, da sie heimlich zum Christentum übergetreten war. Sie ist die wohl bekannteste christliche Heilige. In den Ostkirchen, die den Julianischen Kalender nutzen, wie zum Beispiel die georgische oder die russisch-orthodoxen Kirche, wird der Gedenktag am 17. Dezember begangen.
Nikolausimmer am 06. Dezember Bundesweit in allen Bundesländern.Gedenktag für den Bischof Nikolaus von Myra, der im 4. Jahrhundert lebte und sich besonders um die Kinder gekümmert hat.
Tag der Menschenrechteimmer am 10. DezemberBundesweit in allen Bundesländer
Verabschiedung der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ durch die UN 1948.
Weltgedenktag für verstorbene Kinderimmer am zweiten Sonntag im DezemberBundesweit in allen Bundesländern.
1. Advent4 Sonntag vor dem 25. Dezember
Beginn des Kirchenjahres
Bundesweit in allen Bundesländern.
2. Advent3 Sonntag vor dem 25. DezemberBundesweit in allen Bundesländern.
3. Advent2 Sonntag vor dem 25. DezemberBundesweit in allen Bundesländern.
4. Advent1 Sonntag vor dem 25. DezemberBundesweit in allen Bundesländern.

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